Event-Management

Einlasskontrolle bei Veranstaltungen: Methoden, Kosten und Anleitung

Der komplette Leitfaden: Was eine Einlasskontrolle leistet, welche Methoden es gibt, was sie realistisch kostet, worauf Sie bei Software und Anbietern achten müssen – und wie Sie sie in 5 Schritten selbst planen, auch mit Budget null.

Checkinmanager Team| 15. December 2024| 16 Min. Lesezeit
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Einlasskontrolle bei einer Veranstaltung mit QR-Code-Scanner

Eine Einlasskontrolle ist die systematische Prüfung am Eingang einer Veranstaltung, ob eine Person zutrittsberechtigt ist. Sie vergleicht den ankommenden Gast mit einer vorher festgelegten Gästeliste oder einem gültigen Ticket und dokumentiert die Anwesenheit. Technisch reicht das von der ausgedruckten Liste über Excel auf dem Tablet bis zum QR-Code-Scan mit dem Smartphone – und organisatorisch von zwei Helfern am Tresen bis zum beauftragten Sicherheitsdienst.

Die Kurzfassung

  • Zweck: Nur berechtigte Personen erhalten Zutritt, die Anwesenheit wird zählbar und die Kapazitätsgrenze bleibt eingehalten.
  • Schnellste Methode: QR-Code-Scan, unter 2 Sekunden pro Gast. Papierliste braucht 30–60 Sekunden.
  • Personalbedarf: Faustregel 1 Person pro 50–75 Gäste, bei Ausweisprüfung oder VIP-Bereichen mehr.
  • Kosten: 0 € in Eigenregie mit kostenloser Software, rund 100–200 € einmalig für ein professionelles Event-Paket, 25–40 € pro Stunde und Kraft beim Sicherheitsdienst.
  • Rechtlich: Die Kontrolle stützt sich auf das Hausrecht. Erfasste Gästedaten unterliegen der DSGVO und brauchen einen Löschzeitpunkt.

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Das Wichtigste auf einen Blick

SicherheitNur autorisierte Personen erhalten Zutritt
Unter 2 SekundenCheck-in pro Gast mit QR-Code
Komplett kostenlosMit den richtigen Tools kein Budget nötig
1 Person pro 50–75 GästeFaustregel für die Personalplanung

Ihr Weg zur perfekten Einlasskontrolle

1
Gästeliste
2
Einladungen
3
Einlass planen
4
Personal
5
Tools nutzen

1. Was ist eine Einlasskontrolle?

Die Einlasskontrolle ist der Punkt, an dem aus einer Anmeldung ein anwesender Gast wird. Drei Dinge passieren dort gleichzeitig: Es wird geprüft, ob die Person berechtigt ist, es wird dokumentiert, dass sie das Gelände betreten hat, und es wird gesteuert, wie schnell und in welcher Reihenfolge Menschen hineinkommen. Fällt einer dieser drei Punkte weg, entsteht typischerweise das bekannte Bild: Stau am Eingang, unklare Gästezahl, nachträgliches Zählen von Hand.

Einlasskontrolle, Zutrittskontrolle oder Einlassmanagement?

Die Begriffe werden im Alltag vermischt, meinen aber unterschiedliche Reichweiten:

BegriffBedeutungTypischer Kontext
EinlasskontrollePrüfung der Zutrittsberechtigung am Eingang einer VeranstaltungEvents, Konzerte, Konferenzen, Feiern
ZutrittskontrolleDauerhafte Zugangsregelung für Räume und Gebäude, meist per Karte oder ChipBüros, Labore, Rechenzentren
EinlassmanagementDer gesamte Prozess drumherum: Anmeldung, Ticketversand, Kontrolle, AuswertungMessen, Großevents, mehrtägige Veranstaltungen
Check-inDer einzelne Vorgang des Erfassens eines Gastes am EinlassAls Teilschritt in allen oben genannten

Wer eine Veranstaltung plant, braucht in der Regel Einlasskontrolle plus ein Stück Einlassmanagement: eine Liste, die vorher gefüllt wird, und eine Kontrolle, die am Tag selbst funktioniert. Genau das deckt eine digitale Einlasskontrolle per QR-Code ab.

Wer braucht eine Einlasskontrolle?

  • Geschlossene Gesellschaften – Hochzeiten, Jubiläen, Firmenfeiern: Es soll wirklich nur der geladene Kreis hinein.
  • Bezahlte Veranstaltungen – Konzerte, Partys, Sportevents: Das Ticket muss gültig und einmalig sein.
  • Kapazitätsbegrenzte Räume – Säle und Hallen mit einer maximalen Personenzahl aus dem Brandschutzkonzept.
  • Nachweispflichtige Formate – Fortbildungen, Schulungen, Lehrgänge, bei denen eine Teilnehmerliste vorgelegt werden muss.
  • Business-Events – Konferenzen und Messen, bei denen Badges, Zeitfenster und Bereiche unterschieden werden.

2. Warum ist eine Einlasskontrolle wichtig?

Eine gut organisierte Einlasskontrolle bietet zahlreiche Vorteile, die weit über das einfache "Abhaken" von Namen hinausgehen:

Sicherheit

Gewährleistet, dass nur autorisierte Personen Zutritt zur Veranstaltung haben.

Organisation

Hilft dabei, den Überblick über die Anzahl der anwesenden Gäste zu behalten.

Professionalität

Ein strukturierter Einlassprozess hinterlässt einen positiven ersten Eindruck.

Datenerfassung

Ermöglicht wertvolle Einblicke in Ankunftszeiten und Teilnehmerverhalten.

Wussten Sie schon?

73%der Gäste bewerten den ersten Eindruck am Einlass als entscheidend
45 Sek.maximale Wartezeit, bevor Frustration entsteht
3xschneller mit digitalem Check-in vs. Papierliste

3. Methoden der Einlasskontrolle im Vergleich

Es gibt nicht die eine richtige Einlasskontrolle, sondern fünf verbreitete Varianten mit sehr unterschiedlichem Aufwand. Der entscheidende Wert ist die Zeit pro Gast: Bei 200 Gästen und 40 Sekunden Bearbeitungszeit braucht ein einzelner Eingang über zwei Stunden, bei 2 Sekunden sind es sieben Minuten.

MethodeZeit pro GastKostenStärkeSchwäche
Ausgedruckte Namensliste30–60 Sek.0 €Funktioniert ohne Strom und NetzSuchen von Hand, keine Live-Zahl, Verwechslungen
Excel auf Tablet/Laptop10–20 Sek.0 €Suchfunktion, digital auswertbarNur eine Station sinnvoll, Doppel-Check-ins möglich
QR-Code-Scan per Smartphoneunter 2 Sek.0–199 €Mehrere Stationen parallel, Live-Zähler, keine Doppel-ScansBraucht Mobilfunk oder Offline-Modus
Badge-Druck vor Ort15–30 Sek.Drucker + MaterialSichtbarer Ausweis, gut für mehrtägige KonferenzenDruckerstaus, Verbrauchsmaterial, Personalbindung
Beauftragter Sicherheitsdienstje nach Prüftiefe25–40 € / Std.Geschultes Personal, Deeskalation, AusweisprüfungTeuerste Variante, Liste muss trotzdem existieren
Die Methoden schließen sich nicht aus. Der übliche Aufbau bei mittleren Events: QR-Code-Scan als Hauptweg, eine ausgedruckte Liste als Backup im Ordner, und bei Bedarf ein Sicherheitsdienst für Ausweisprüfung und Türsituation. Details zu den Scan-Varianten finden Sie im Artikel Ticket-Scanning mit dem Smartphone.

Welche Methode passt zu welcher Eventgröße?

  • Bis 30 Gäste: Ausgedruckte Liste genügt. Der Aufwand für Technik lohnt sich kaum, ein Helfer reicht.
  • 30 bis 100 Gäste: QR-Code-Check-in mit einer Station. Ab hier zahlt sich der Zeitgewinn sichtbar aus.
  • 100 bis 500 Gäste: QR-Code mit zwei bis vier parallelen Stationen und einem Live-Dashboard, das anzeigt, wie viele schon drin sind.
  • Über 500 Gäste: QR-Code mit gestaffelten Zeitfenstern, klar getrennten Schlangen und zusätzlich geschultem Sicherheitspersonal.

4. Was kostet eine Einlasskontrolle?

Die Spanne ist groß, weil drei völlig verschiedene Modelle unter demselben Begriff angeboten werden. Vergleichbar werden sie erst, wenn man die Kosten pro Gast ausrechnet.

ModellPreisBei 200 GästenSinnvoll wenn
Eigenregie mit Liste/Excel0 €0 € (+ ca. 3 Std. Handarbeit)Kleines, unkritisches Event mit eigenen Helfern
Kostenlose Software-Version0 €bei kleinen Events 0 €Meetings und Testläufe im niedrigen zweistelligen Bereich
Event-Paket einmaligca. 99–199 € pro Eventca. 0,50–1,00 € pro GastProfessionelles Event ohne laufendes Abo
Software-Abomonatlich, je nach Anbieterabhängig von der Event-FrequenzRegelmäßige Veranstaltungen über das Jahr verteilt
Sicherheitsdienstca. 25–40 € pro Stunde und Kraftca. 300–600 € für 3 Kräfte × 4 Std.Ausweisprüfung, Türauswahl, erhöhtes Konfliktrisiko

Die Kosten, die niemand einplant

Der reine Lizenz- oder Stundenpreis ist selten der ganze Betrag. Diese Posten tauchen erfahrungsgemäß zusätzlich auf:

  • Arbeitszeit für die Gästeliste. Anmeldungen aus E-Mails von Hand in eine Tabelle zu übertragen, kostet bei 200 Gästen leicht mehrere Stunden. Eine Online-Anmeldung, die direkt in die Liste schreibt, spart genau diesen Posten.
  • Hardware. Scanner-Hardware braucht man nicht zwingend – Software, die im Browser läuft, nutzt die Handys des Teams. Genau hier verstecken sich bei manchen Anbietern die eigentlichen Kosten.
  • Nachbearbeitung. Wer auf Papier kontrolliert, tippt die Anwesenheitsliste hinterher ab. Bei nachweispflichtigen Formaten ist das Pflicht, nicht Komfort.
  • Der Preis von Wartezeit. Ein Stau am Eingang kostet kein Geld auf der Rechnung, aber er ist das Erste, was Gäste vom Event erleben.
Rechnen Sie in Kosten pro Gast, nicht in Lizenzpreis. Ein einmaliges 99-€-Paket für 160 Gäste liegt bei rund 0,62 € pro Gast – weniger als eine Stunde Sicherheitsdienst. Die konkreten Staffelungen stehen auf der Preisseite.

5. Software und Anbieter auswählen: 10 Kriterien

Fast alle Anbieter für Einlasskontrolle werben mit denselben drei Sätzen. Die Unterschiede zeigen sich erst an Details, die man vor der Buchung prüfen sollte – am besten in einem Testlauf mit fünf echten Gästen.

1
Läuft es im Browser oder braucht es eine App?

App-Installation auf den Privathandys von Helfern scheitert regelmäßig kurz vor Einlassbeginn. Browserbasiert heißt: Link öffnen, scannen, fertig.

2
Funktioniert der Check-in offline?

Turnhallen, Kellergewölbe und Zelte haben oft kein Netz. Ohne Offline-Modus steht der Einlass genau dann, wenn es voll wird.

3
Sind mehrere Stationen gleichzeitig möglich?

Zwei Eingänge, die sich nicht in Echtzeit abgleichen, erzeugen Doppel-Check-ins. Prüfen Sie, ob parallele Geräte dieselbe Liste sehen.

4
Wo stehen die Server?

Hosting in Deutschland oder mindestens der EU vermeidet die Diskussion um Drittlandtransfer. Bei Mitarbeiter- und Patientendaten ist das kein Nebenaspekt.

5
Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Wer personenbezogene Gästedaten verarbeitet, braucht einen AVV nach Art. 28 DSGVO. Anbieter, die keinen anbieten, fallen für Vereine, Kliniken und Behörden aus.

6
Wie kommen die Gäste in die Liste?

Excel-Import, CSV und eine eigene Online-Anmeldung sollten alle drei möglich sein. Nur manuelles Eintippen ist bei mehr als 50 Gästen ein Ausschlusskriterium.

7
Werden Tickets automatisch versendet?

QR-Codes per E-Mail direkt aus dem System sparen den Umweg über Serienbriefe und Anhänge, die niemand findet.

8
Was passiert mit Gästen ohne Code?

Es kommt immer jemand ohne Ticket. Eine gute Lösung erlaubt Suche nach Namen und das Anlegen eines Gastes direkt an der Tür.

9
Welche Auswertung bekommen Sie hinterher?

Anwesenheitsliste als Export, No-Show-Quote und Ankunftszeiten. Für nachweispflichtige Formate ist der Export die eigentliche Leistung.

10
Kostenmodell: Abo oder pro Event?

Wer zweimal im Jahr ein Event macht, zahlt bei einem Monatsabo für zehn Monate Leerlauf. Einmalzahlung pro Event ist dann günstiger.

Testen Sie vor der Buchung. Legen Sie ein Testevent mit fünf Gästen an, verschicken Sie die Tickets an sich selbst und scannen Sie sie mit dem Handy eines Helfers – nicht mit Ihrem eigenen. Wenn das in unter zehn Minuten klappt, funktioniert es auch am Eventtag.

6. Schritt 1: Gästeliste erstellen

Ab hier geht es um die Umsetzung. Der erste und wichtigste Schritt ist die Erstellung einer vollständigen Gästeliste. Diese bildet die Grundlage für alle weiteren Planungsschritte – und ist auch bei einem Sicherheitsdienst die Voraussetzung, gegen die geprüft wird.

Tipp: Nutzen Sie kostenlose Tools wie Google Sheets oder Excel, um Ihre Gästeliste zu verwalten. So können mehrere Personen gleichzeitig daran arbeiten. Oder laden Sie unsere kostenlose Excel-Vorlage herunter.

Wichtige Informationen für die Gästeliste:

  • Vollständiger Name – für die eindeutige Identifikation
  • E-Mail-Adresse – für Einladungen und Kommunikation
  • Telefonnummer – für kurzfristige Änderungen
  • Ticketnummer/Code – für schnellen Check-in
  • Besondere Hinweise – VIP-Status, Begleitpersonen, etc.
Teilnehmer-Übersicht im Checkinmanager – Gästeliste digital verwalten

So sieht eine digitale Gästeliste im Checkinmanager aus – übersichtlich, durchsuchbar und in Echtzeit aktualisiert.

Gästeliste schon fertig?

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7. Schritt 2: Einladungen versenden

Nachdem Ihre Gästeliste steht, ist es Zeit, die Einladungen zu versenden. Dabei sollten Sie auf eine klare Kommunikation achten.

Checkliste für Einladungen

  • Datum, Uhrzeit und Ort der Veranstaltung
  • Anmeldefrist für Rückmeldungen
  • Kontaktdaten für Rückfragen
  • Hinweise zur Anreise und Parkmöglichkeiten
  • QR-Code oder Ticketnummer (falls vorhanden)
So sieht eine Einladung mit QR-Code aus:
Beispiel einer Event-Einladung mit QR-Code für den Check-in

Vorteile des QR-Code-Tickets:

  • Check-in in unter 2 Sekunden
  • Kein Doppel-Check-in möglich
  • Gast zeigt nur sein Smartphone
  • Papierlos und umweltfreundlich

8. Schritt 3: Einlassprozess planen

Überlegen Sie sich genau, wie der Einlass ablaufen soll. Die Wahl der Methode hängt von der Größe und Art Ihrer Veranstaltung ab.

Vorher vs. Nachher: Der Unterschied

Ohne digitale Lösung
Chaos am Einlass mit Papierliste
  • 30–60 Sek. pro Gast
  • Fehleranfällig bei ähnlichen Namen
  • Lange Warteschlangen
  • Kein Echtzeit-Überblick
Mit Checkinmanager
Schneller Check-in mit Smartphone QR-Scanner
  • Unter 2 Sek. pro Gast
  • 100% fehlerfrei
  • Kein Stau am Eingang
  • Live-Dashboard mit Statistiken
MethodeGeschwindigkeitFehlerquoteGeeignet für
Ausgedruckte Liste30–60 Sek./GastHochKleine Events (bis 50 Gäste)
Excel/Tablet10–20 Sek./GastMittelMittlere Events (50–200 Gäste)
QR-Code ScannerUnter 2 Sek./GastKeineAlle Eventgrößen ✓

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9. Schritt 4: Personal einplanen

Die richtige Anzahl an Helfern am Einlass ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf ohne lange Warteschlangen.

Faustregel für die Personalplanung:

1 Personpro50–75 Gäste

Bei Veranstaltungen mit gestaffeltem Einlass oder VIP-Bereichen entsprechend mehr Personal einplanen.

Schnell-Kalkulator: So viel Personal brauchen Sie

50 Gäste
1 Person am Einlass
150 Gäste
2–3 Personen am Einlass
500 Gäste
7–10 Personen am Einlass

Mit QR-Code-Check-in können Sie mit weniger Personal auskommen, da der Prozess 3x schneller ist als mit Papierlisten.

Aufgabenverteilung am Einlass:

  • Check-in Personal: Überprüft Tickets/Namen und markiert Gäste als anwesend
  • Begrüßung: Empfängt Gäste freundlich und gibt erste Informationen
  • Problemlösung: Kümmert sich um Sonderfälle (nicht auf der Liste, vergessene Tickets)
  • Koordination: Behält den Überblick und kommuniziert mit dem Veranstaltungsteam

10. Schritt 5: Technische Hilfsmittel nutzen

Es gibt zahlreiche kostenlose Tools, die Ihnen die Einlasskontrolle erheblich erleichtern können. Hier sind die besten Optionen:

Google Sheets

Kostenlose Tabellenkalkulation für einfache Gästelisten mit Echtzeit-Zusammenarbeit.

Kostenlos
Kein QR-Code · Kein Scanner

Google Forms

Erstellen Sie Anmeldeformulare und sammeln Sie automatisch Rückmeldungen.

Kostenlos
Nur Anmeldung · Kein Check-in
Echtzeit-Dashboard mit Check-in-Statistiken im Checkinmanager

Das Echtzeit-Dashboard zeigt Ihnen live, wie viele Gäste bereits eingecheckt sind.

11. Praxisbeispiel: 200-Gäste-Firmenevent

Fallbeispiel: Sommerfest mit 200 Gästen

Reales Szenario
4 Wochen vorher
Gästeliste in Excel erstellt und in Checkinmanager importiert
2 Wochen vorher
Einladungen mit persönlichem QR-Code per E-Mail versendet
1 Tag vorher
3 Helfer eingewiesen, Smartphones mit Scanner-App getestet
Event-Tag
Ergebnis: 200 Gäste in 25 Minuten eingecheckt – ohne Warteschlange!
7,5 Sek.Ø Check-in-Zeit pro Gast
0Fehler / Doppel-Check-ins
100%Gäste-Zufriedenheit am Einlass

12. Tipps für den Veranstaltungstag

Ablaufplan für den Veranstaltungstag

T-3h
Technik aufbauen & testen (WLAN, Smartphones laden)
T-2h
Team-Briefing: Ablauf, Zuständigkeiten, Sonderfälle
T-1h
Einlassbereich einrichten, Beschilderung aufstellen
T-30min
Generalprobe: Test-Scan durchführen, Backup-Liste bereithalten
Einlass
Gäste empfangen, QR-Codes scannen, Sonderfälle klären
1

Frühzeitig vorbereiten

Stellen Sie sicher, dass alle Listen, Apps und Geräte mindestens 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn einsatzbereit sind.

2

Team briefen

Informieren Sie Ihr Team über den genauen Ablauf, Zuständigkeiten und wie mit Sonderfällen umgegangen werden soll.

3

Backup-Plan haben

Halten Sie immer eine ausgedruckte Gästeliste bereit, falls die Technik ausfallen sollte.

4

Flexibel bleiben

Seien Sie auf unvorhergesehene Situationen vorbereitet, wie Gäste ohne Anmeldung oder vergessene Tickets.

13. Häufige Fragen zur Einlasskontrolle

Was ist eine Einlasskontrolle?

Eine Einlasskontrolle ist die Prüfung am Eingang einer Veranstaltung, ob eine Person zutrittsberechtigt ist. Dabei wird der Gast mit einer Gästeliste oder einem gültigen Ticket abgeglichen und seine Anwesenheit dokumentiert.

Was kostet eine Einlasskontrolle?

In Eigenregie mit kostenloser Software 0 €. Ein professionelles Event-Paket liegt bei etwa 99–199 € einmalig, was bei 160 bis 500 Gästen rund 0,40 bis 0,60 € pro Gast entspricht. Ein beauftragter Sicherheitsdienst kostet circa 25–40 € pro Stunde und Kraft.

Wie viel Personal brauche ich für die Einlasskontrolle?

Als Faustregel gilt 1 Person pro 50–75 Gäste. Bei Ausweisprüfung, VIP-Bereichen oder gestaffeltem Einlass entsprechend mehr. Entscheidend ist nicht die Gästezahl allein, sondern wie viele Gäste gleichzeitig ankommen.

Welche Methode der Einlasskontrolle ist die schnellste?

Der QR-Code-Scan mit dem Smartphone: unter 2 Sekunden pro Gast. Eine ausgedruckte Namensliste braucht 30–60 Sekunden, Excel auf dem Tablet 10–20 Sekunden. Bei 200 Gästen ist das der Unterschied zwischen sieben Minuten und über zwei Stunden an einem Eingang.

Ist eine Einlasskontrolle rechtlich erlaubt?

Ja. Als Veranstalter üben Sie das Hausrecht aus und dürfen entscheiden, wer Zutritt erhält – solange Sie nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen. Erfasste Gästedaten sind personenbezogene Daten und unterliegen der DSGVO: Sie brauchen einen Zweck, dürfen nur die nötigen Felder erheben und müssen einen Löschzeitpunkt festlegen.

Was mache ich mit Gästen ohne Ticket oder QR-Code?

Es kommt immer jemand ohne Code. Eine brauchbare Lösung erlaubt daher die Suche nach Namen und das Anlegen eines Gastes direkt an der Tür. Planen Sie zusätzlich eine zweite, kleinere Schlange für Sonderfälle ein, damit der Hauptstrom nicht blockiert wird.

Funktioniert die Einlasskontrolle auch ohne Internet?

Mit der passenden Software ja. In Turnhallen, Zelten und Kellerräumen ist Mobilfunk oft unzuverlässig, deshalb sollte ein Offline-Check-in vorhanden sein, der die Scans lokal speichert und später synchronisiert. Halten Sie zusätzlich immer eine ausgedruckte Liste als Backup bereit.

Braucht man spezielle Scanner-Hardware?

Nein. Browserbasierte Lösungen nutzen die Kameras der vorhandenen Smartphones des Teams. Dedizierte Handscanner lohnen sich erst bei sehr hohen Durchsatzzahlen oder dauerhaftem Einsatz.

Gibt es eine kostenlose Einlasskontrolle?

Ja, für kleine Veranstaltungen. Google Sheets oder Excel als Liste kosten nichts, und einige Anbieter haben eine dauerhaft kostenlose Version für Events im niedrigen zweistelligen Teilnehmerbereich – bei CheckinManager bis 10 Teilnehmer mit vollem Funktionsumfang inklusive QR-Code-Scan.

14. Fazit

Eine Einlasskontrolle ist keine Frage von Budget, sondern von Vorbereitung. Die Methode ergibt sich fast automatisch aus der Gästezahl: Bis 30 Personen genügt eine ausgedruckte Liste, ab 100 lohnt sich der QR-Code-Scan sichtbar, ab 500 kommen Zeitfenster und geschultes Personal dazu.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der frühzeitigen Planung, einer vollständigen Gästeliste und der Wahl der richtigen Check-in-Methode für Ihre Veranstaltungsgröße.

Gästeliste digital verwalten
QR-Codes für schnellen Check-in nutzen
1 Person pro 50–75 Gäste einplanen
Kostenlose Tools wie Checkinmanager verwenden
Backup-Plan für den Notfall bereithalten
Kostenlos starten

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